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© Canadian Heritage / Patrimoine canadien

Zweisprachigkeit

Seit 1969 ist Kanada auf Bundesebene ein offiziell zweisprachiges Land – Englisch und Französisch sind seitdem die Amtssprachen des Landes. Ein offiziell zweisprachiges Land zu sein bedeutet allerdings nicht, dass alle Kanadierinnen und Kanadier auch beide Sprachen fließend beherrschen. Vielmehr bedeutet die offizielle Zweisprachigkeit, dass die Institutionen der Bundesregierung ihre Dienste sowohl auf Englisch als auch auf Französisch anbieten. Für die kanadische Bevölkerung sind Englisch und Französisch die Sprachen der zwei größten Sprachgemeinschaften des Landes. Während die Mehrheit aller Kanadier (über 20 Mio) bei der letzten Volkszählung Englisch als ihre Muttersprache betrachteten, gaben 7,3 Millionen Kanadier Französisch als ihre Muttersprache an. Französisch ist somit die größte Minderheitensprache des Landes. In Québec, der französischsprachigen Provinz Kanadas, sind 78,4 Prozent der Einwohner frankophone Kanadier. New Brunswick, die einzig offiziell zweisprachige Provinz Kanadas, beherbergt 31,9 % frankophone Einwohner. Außerdem gibt es noch kleinere frankophone Gemeinschaften, die sich über das ganze Land erstrecken. Neben den beiden Amtssprachen werden in Kanada natürlich noch zahlreiche andere Sprachen gesprochen, die allerdings nicht den Status einer offiziellen Sprache haben. Die drittgrößte Sprachgemeinschaft ist das Chinesische. Unter den Sprachen der Urbevölkerung Kanadas bildet Cree, eine Sprache der First Nations, die größte Sprachgruppe, gefolgt von Inuktitut, der Sprache der Inuit.

Auszug aus dem gleichnamigen Text, nachzulesen im Marshall McLuhan Salon.

 

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... über die Ursprünge der Zweisprachigkeit in Kanada sowie über das kanadische Englisch und Französisch in Videos und Essays zum Thema im Marshall McLuhan Salon.